Die Bohne: Nahrhafte Heilpflanze

Ob rot, weiß, braun oder grün: Bohnen sind als Grundnahrungsmittel nicht mehr wegzudenken. Eiweiß, gesunde Ballaststoffe und wenig Fett machen sie zur idealen Fitnesskost. In Europa kennt man vor allem die Ackerbohne (Saubohne oder Dicke Bohne) und die Gartenbohne (Fisole oder Prinzessbohne).

Reich an Eiweiß und Mineralstoffen

Bohnen gehören zu den wertvollsten pflanzlichen Eiweißquellen (21–25% Eiweiß). In Kombination mit Getreide erreicht das Eiweiß einer Bohnen‐ Mahlzeit die gleiche Wertigkeit wie ein Fleischgericht. In so einer Mahlzeit sind alle essenziellen Aminosäuren enthalten, aus denen der Körper jedes beliebige Eiweiß herstellen kann. Aber die Bohne kann noch mehr: Sie enthält größere Mengen der Mineralstoffe Calcium, Kalium, Magnesium und Eisen, sowie der Vitamine B2, B6, C, E und des Provitamins A. Ein warmes Bohnengericht liefert etwa die empfohlene Tagesmenge an Folsäure.

Heilpflanze und Schlankmacher

Schon Hildegard von Bingen lobte die heilende Wirkung der Bohne auf entzündete Eingeweide, seien es Gastritis, Magen‐Darmleiden oder Nierenleiden. Wegen ihrer löslichen Pflanzenfasern helfen Bohnen, den Cholesterinspiegel zu senken. Und: Bohnen machen schlank und schön. Die komplexen Kohlenhydrate werden nur langsam verdaut, sättigen nachhaltig und lösen keine Überzuckerung aus. Haut und Schleimhäute profitieren von den hautwirksamen Vitaminen Niacin und Pantothensäure.