Die Kichererbse: Delikatesse aus dem Orient

Die Kichererbse zählt zu den Hülsenfrüchten und auch wenn der Name es andeutet: mit der Erbse ist sie nicht näher verwandt. Die runden Kügelchen werden vor allem in Israel und im Vorderen Orient angebaut und dort zu Falafel oder Hummus verarbeitet. Auch in Asien wird die Kichererbse als Kraftspeise sehr geschätzt. Wegen ihres hohen Gehalts an Eiweiß und essentiellen Aminosäuren nennt man sie auch das „Hühnchen unter dem Gemüse“.

Vitalität und gute Laune

„Die Kichererbse ist angenehm und leicht zu essen. Sie vermehrt nicht die üblen Säfte und fördert eine gute Gemütsstimmung“, lobte bereits Hildegard von Bingen. Kichererbsen enthalten Vitamin B15, die Pangamsäure, der man eine Energie‐ und Vitalitätssteigerung nachsagt. Ihr überdurchschnittlicher Gehalt an Kalium, Magnesium, Phosphor, Kalzium und Eisen macht sie besonders wertvoll. Die Kichererbse ist eine der basischsten Gemüsesorten und neutralisiert die Gallensäure.

Heilnahrung und Schönheitselixier

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass die Kichererbse aufgrund ihres hohen Mineralien‐ und Proteingehalts das Risiko von Krebs‐ und Herzkrankheiten vermindern kann. Ihre löslichen Faserstoffe und Öle haben eine positive Wirkung auf Blutfette und den Cholesterinspiegel. Außerdem machen Kichererbsen schön: Sie enthalten Substanzen, die das vorzeitige Altern der Haut verzögern können.